Trinkanleitung für trockene Kehlen (6): Augustiner Dunkel

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Hier schreibt Co-Jäger und Biertrinker Johannes:

Das sagt die Brauerei:
Hopfensorten? IBU Bitterwert? Fehlanzeige. Das Etikett verrät nur das Wesentliche, nämlich, dass das Bier kühl zu lagern und in Österreich als „Vollbier“ zu bezeichnen ist. Muss man mehr wissen?

Das sagt der Co-Jäger:
Mein Migrationshintergrund hat mich eingeholt, und zwar in Bierform. Wer wie ich im Münchner Umland aufwuchs, kennt Augustiner entweder zu Genüge, oder ist überzeugter Nichtbiertrinker. So allgegenwärtig das helle Augustiner mittlerweile selbst in Berliner Kneipen und Spätis ist, so rar sind die zahlreichen anderen Sorten. Im Gegensatz zum Edelstoff, dem dieser Umstand durchaus recht geschieht, ist das hier getestete Dunkle ein überraschend feines Bier und eine gerne genommene Abwechslung zu den schwer im Trend liegenden Aromahopfen-Orgien. Es kommt malzig, aber für ein Dunkles erstaunlich leicht und fruchtig daher.
Entdeckt haben wir das Dunkle in der Biererei in der Oranienstr. 19 (Berlin-Kreuzberg) – ein Craft Beer Späti, der vor Kurzem ganz in unserer Nähe eröffnet hat. Wir kommen bald wieder!

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