Georgien – lieber jetzt als später!

Ushguli Wehrturm Georgien (c) www.JaegerDesVerlorenenSchmatzes.de

Was tun, wenn man eine Woche kinderfreie Zeit hat, eine gute Freundin ebenfalls und man schon laaaaaange nach Georgien will? Und dringend etwas Me-Time braucht. Ist so ein Kurztrip völlig verrückt? Viel zu kurz? Unverantwortlich? Sollen wir fliegen oder nicht?

Guter Grund #1: Der Herbst ist die perfekte Reisezeit für Georgien

In der Ebene, also da wo Kutaisi oder auch Tiblisi liegen, ist es dann noch schön warm, aber nicht mehr heiß. Wir sind tagsüber im T-Shirt durch Kutaisi gelaufen. In den Bergen haben wir einen wunderbaren Indian Summer erlebt und auch dort hat die Sonne noch viel Kraft – beim Wandern waren wir froh, nicht durch die pralle Sommersonne zu laufen. Nachts wird es allerdings kühl (wenige Grad über Null) und es kann auch mal ordentlich regnen.

Guter Grund #2: Man kommt wirklich schnell hin

Von Berlin aus ist man in 4h in Kutaisi, in die Hauptstadt Tiblisi dauert es sogar nur 3,5h (beides Direktflüge).

Guter Grund #3: Besser jetzt als später nach Georgien

Alleine in meinem Freundeskreis gibt es drei Menschen, die schon in Georgien waren (und mir anschließend davon vorschwärmten). Ich habe es auch schon seit ein paar Jahren vor, aber wie es so ist: Immer kam etwas dazwischen.
In Mestia, jener Kleinstadt im großen Kaukaus, der im Sommer Wanderer und im Winter Skifahrer anlockt, haben wir eine Ahnung davon bekommen, wohin es mit dem Tourismus in Georgien in fünf, zehn Jahren gehen könnte. Das hat uns dann nochmal in unserer Entscheidung für diesen Kurztrip nach Georgien bestätigt. Lieber jetzt als später – bevor „alle“ entdeckt haben, wie schön es in Georgien ist!

Wir haben es getan: eine Woche Georgien – in der wir sooooo viel erlebt haben, dass es sich viel länger anfühlte. Für uns wars die richtige Entscheidung, obwohl wir uns natürlich mehr Zeit gewünscht hätten, auch weil wir dann den so viel spannenderen Weg über Land nach Georgien hätten nehmen können… Aber am Ende bedauert man ja doch vor allem die Dinge, die man NICHT getan hat 🙂

Und eins steht jetzt schon fest: Wir kommen wieder!

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