Begleitet uns auf unserem Roadtrip durch Georgien und Armenien!

Mit dem Dachzelt von Berlin in den Kaukasus

Im Juli und August 2022 sind wir fünf Wochen lang im Kaukasus unterwegs und ihr könnt uns begleiten: Wir posten von unterwegs unsere (kulinarische) Entdeckungen – und freuen uns auch über Empfehlungen von euch.

Eigentlich war diese Reise für den Sommer 2020 geplant. Aber dann… naja, ihr wisst schon. Umso mehr freuen wir uns, nach über zwei Jahren im Corona-Kokon Mal wieder etwas Neues zu sehen, neue Menschen kennenzulernen und uns durch fremde Küchen zu schnabulieren. Und wir sind ein bisschen aufgeregt, wie es sich wohl anfühlt, wieder on the road zu sein, ohne festes Ziel und mit herrlichen fünf Wochen Zeit. Ob wir so entspannt wie früher neue Bekanntschaften machen oder ob uns ein kleines Stimmchen in unseren Köpfen ans Abstand Halten erinnern wird.

Der Co-Jäger ist mit dem Volvo samt Dachzelt von Berlin in den Kaukasus gefahren (schaut Mal rüber in die Stories!) – mit Stopps in Ungarn, Kosovo, Mazedonien und der Türkei. Er ist bereits gestern an der georgischen Schwarzmeerküste angekommen. Sein Kommentar zu Batumi, das den Ruf eines trubeligen Badeortes mit Hochhaushotels und Casino-Charme hat: „Viel Gold und Silikon.“ 😀

Die kleine Co-Jägerin und ich werden die über 4000 Kilometer bis nach Kutaissi, das ein Stück weiter östlich im Landesinneren liegt, morgen in nur vier Stunden mit dem Flugzeug zurücklegen, und den Co-Jäger dort treffen. Und dann werden wir uns Mal zu dritt, Mal zu zweit und alleine durch Georgien und Armenien bewegen.

Wir wollen an einsamen Orten hoch in den Bergen, an Flüssen und dem armenischen Sewan-See, mit Blick auf uralte Klöster, Wehrtürme und Gletscher campen. Wir wollen das Nachtleben von Tbilisi erleben und uns durch Jerewan treiben lassen – und haben jetzt schon Respekt vor den angekündigten 40° C, die es in den beiden Hauptstädten im Sommer haben soll… Ich freue mich auf Wein, der in offenen Amphoren gekeltert wird, nach einer Methode, die inzwischen auch in Deutschland als „Naturwein“ immer bekannter wird (und hoffe auch das ein oder andere gute Bier zu entdecken 😉 ), auf frisch geerntete Granatäpfel, Gerichte mit Walnuss, auf die vielen verschiedenen armenischen Brot-Spezialitäten und kulinarische Entdeckungen, von denen wir jetzt noch gar nichts wissen.

Das Khatchapuri ist so etwas wie das georgische Nationalgericht. In Batumi wird noch ein Ei auf das Brot mit eingebackenem, geschmolzenen Käse geschlagen.

Das Khatchapuri ist so etwas wie das georgische Nationalgericht. In Batumi wird noch ein Ei auf das Brot mit eingebackenem, geschmolzenem Käse geschlagen. Danach ist man drei Tage satt :-)

Den ganzen Sommer lang könnt ihr die Jäger des verlorenen Schmatzes auf Instagram und Facebook auf ihrem Roadtrip begleiten.

Und weil ich im Oktober 2019 schon einmal in Georgien war, gibt es hier auch schon ein paar längere Reisereportagen aus Kutaissi, dem Weinort Ambrolauri, von Ushguli und Mestia und dem Lost Place Tskaltubo.

 

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