Familienausflug nach Brandenburg im Advent: Besuch beim Weihnachtsmann in Himmelpfort

Weihnachtsmann Weihnachtshaus Briefkasten Wunschzettel Himmelpfort (c) www.JaegerDesVerlorenenSchmatzes.de

In Himmelpfort steht das Haus des Weihnachtsmanns. Oder vielmehr sein Zweitwohnsitz, denn bekanntermaßen wohnt er ja am Nordpol. Fest steht jedenfalls: Nur eineinhalb Stunden nördlich von Berlin kann man den bärtigen Herrn im roten Mantel in seiner guten Stube besuchen. Sogar im Sommer steht darin ein geschmückter Weihnachtsbaum, unter dem Geschenke liegen. Wer den Weihnachtsmann treffen und ihm den Wunschzettel persönlich übergeben möchte, sollte jedoch in der Adventszeit nach Himmelpfort fahren.

In diesem Jahr hat die kleine Co-Jägerin darauf bestanden: Ich will den Weihnachtsmann besuchen! Gemeint hat sie damit: Sie will nicht nur sein Haus besuchen, sondern endlich auch mal den Herrn in Rot antreffen und ihm persönlich erzählen, was sie sich zu Weihnachten wünscht.

Und ganz egal, ob man nun noch an den Weihnachtsmann glaubt oder nicht: So ein bisschen Magie in der Vorweihnachtszeit begeistert nicht nur die Kinder 🙂 Auch wir Großen fanden den Ausflug nach Brandenburg richtig schön.

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Ausflug zur Waldweihnacht in der Oberförsterei Hammer: Wildschweinbraten, Weihnachtsmarkt und Weihnachtsbäume selber schlagen

Großes Lagerfeuer bei der Waldweihnacht an der Oberförsterei Hammer


Am 7. Dezember 2019 lädt die Oberförsterei Hammer im südöstlich von Berlin gelegenen Groß-Köris wieder zur Waldweihnacht: Auf einer Lichtung rund um das historische Gebäudeensemble ist ein stimmungsvoller kleiner Weihnachtsmarkt und ein großes Lagerfeuer aufgebaut, es duftet nach Wildschweinbraten und Glühwein, ein Bläserquartett spielt Weihnachtslieder. Den eigenen Weihnachtsbaum schlagen kann man auch. Wir haben die Waldweihnacht an der Oberförsterei schon besucht und können euch diesen Ausflug nach Brandenburg sehr empfehlen! 

„Ich pass auf, dass der Baum nicht auf Dich drauf fällt!“, ruft die kleine Co-Jägerin aufgeregt. Und: „Darf ich die Säge tragen?!!“ Es ist Samstag Morgen, genauer gesagt: der Samstag vor dem 2. Advent. Wir wollen rausfahren nach Brandenburg, um unseren Weihnachtsbaum selbst zu schlagen, und ich weiß gerade nicht, wer sich mehr darauf freut: meine dreijährige Tochter oder ich. In meiner Phantasie hatte ich mir natürlich ausgemalt, dass wir durch einen tief verschneiten Wald stapfen würden, um unseren Baum auszusuchen, aber bei +8°C kann davon keine Rede sein. Immerhin ist es trocken und sogar ein bisschen sonnig.

Schon beim Frühstück freue ich mich auf den Wildschweinbraten, den es bei der „Waldweihnacht in der Oberförsterei Hammer“ geben soll, und auf das Lagerfeuer. Sehr viel mehr weiß ich auch gar nicht, denn die Informationen auf der Webseite des Landesbetriebs Forst Brandenburg sind äußerst spärlich. Zwar sind dort recht viele Adressen gelistet, wo in Brandenburg man überall seinen Weihnachtsbaum selbst schlagen kann, aber sonst steht da nicht viel. Meist nur ein kurzer Hinweis auf „Lagerfeuer, Imbiss“ oder auch konkreter: „Goulaschkanone“. Mit dem Wildschweinbraten hatten uns die Oberförster daher sofort eingefangen. Da wollen wir hin!

Wenn schon Weihnachtsmarkt im Wald, dann bitte mit einem schönen weihnachtlichen Essen. Weiterlesen

Kulinarische Souvenirs: Unsere Top 5 Mitbringsel aus Georgien

titel_kulinarisches Souvenir Georgien Katschapuri georgische Küche (c) www.JaegerDesVerlorenenSchmatzes.de

Lässt sich der Geschmack eines Landes einpacken und mit nach Hause nehmen? Wir wünschen es uns auf jeder Reise und durchstöbern die Märkte nach Lebensmitteln, die in unseren Rucksack passen. In Georgien haben wir einiges gefunden! Manches lässt sich allerdings nur im Land genießen, zum Beispiel die georgischen Brotspezialiäten und Eintöpfe, die auf dem Foto oben ein Imbiss an der Straße nach Mestia anbietet.

Wir haben große Flaschen Clamato aus Mexiko nach Hause geschleppt, um damit eine Michelada zu mixen – und trotzdem schmeckte sie nicht genau so wie am Strand von San Agustinillo. Komisch 🙂 Auch der „african tea“, den wir in Uganda literweise zu jedem Essen gekippt haben, hatte in Berlin plötzlich weniger Schärfe und Süße, obwohl ich ein Döschen original „tea spice“ mitgebracht hatte (ich denke, das kalkige Berliner Wasser ist Schuld, vielleicht fehlt aber auch einfach die besondere Luft Ostafrikas).

Gerade wenn die Landesküche davon lebt, dass Gerichte aus frischen Zutaten zubereitet werden, die im Land selbst wachsen, wird das kulinarische Souvenir leicht zur Mission Impossible…

Und trotzdem suchen wir auf jeder Reise aufs Neue nach Lebensmitteln, die wir mit nach Haus nehmen können. Berufskrankheit 😉

In Georgien haben wir tatsächlich einige typische Leckereien entdeckt, die das Zeug zum kulinarischen Souvenir haben. 

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Wandern und gut essen in Georgien: unsere Tipps für Ushguli und Mestia

titel_Ushguli Wandern Hunde Georgien Kaukasus Svanetien

Auf die Berge habe ich mich ganz besonders gefreut. Georgien hat ja gleich zwei Gebirgsketten zu bieten, die das Land im Norden und Süden begrenzen. Im Norden liegt der große Kaukasus und genau dorthin, in die höchsten Berge des Landes, wollen wir.

Mestia, eine Kleinstadt auf rund 1.500 Metern Höhe und von Kutaisi aus gut zu erreichen, hatten wir als Basis für einige Wanderungen in die umliegenden Berge fest eingeplant. Der Ort entpuppte sich als touristisches Epizentrum der Region, dessen Infrastruktur gerade kräftig wächst. Im Sommer lockt Mestia Wanderer und wenn der Schnee fällt (was er in dieser Gegend wohl reichlich tut) auch Wintersportler.

Dass wir es nach Ushguli geschafft haben, verdanken wir einer Verkettung von (glücklichen) Zufällen. Das Sackgassendorf liegt etwa eineinhalb Stunden von Mestia entfernt am oberen Ende einer recht spektakulären Bergpiste und wird oft als „höchster dauerhaft bewohnter Ort Europas“ bezeichnet. Ob das stimmt, wissen wir nicht. So oder so ist dieser ursprüngliche Ort auf 2200 Metern Höhe einen Besuch wert!

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Von der georgischen Weinstraße auf die Offroadpiste: Unsere ungewöhnliche Fahrt von Ambrolauri nach Ushguli (und warum wir euch diese Route empfehlen)

titel_Weinstraße Offroadpiste Ambrolauri Ushguli Georgien (c) www.JaegerDesVerlorenenSchmatzes.de

Weil wir nur eine Woche Zeit hatten für unseren Georgien-Roadtrip, wollten wir gerne verschiedene Strecken von Kutaisi nach Mestia und zurück fahren, unsere Route also als Rundreise gestalten. „Kein Problem“, hieß es im Vorfeld. „Ihr könnt ein Taxi über die Berge nehmen.“ Ganz so einfach war es dann aber doch nicht.

Natürlich wollten wir auf unserem Georgien-Kurztrip auch den georgischen Wein kosten. Denn der macht sich gerade auch in Deutschland (wieder) einen Namen, vor allem unter Liebhabern von Naturweinen. Die Kunst des Wein Machens hat in Georgien seit mehreren tausend Jahren Tradition (manche sagen: sogar noch länger als die in Italien), nur weiß das in den Ländern westlich des einstigen Eisernen Vorhangs kaum jemand. Was auch damit zusammen hängt, dass zu Sowjetzeiten der georgische Wein so gefragt war, dass er notgedrungen zum Massenprodukt wurde – und wohl auch des öfteren gepanscht und gefälscht…

Inzwischen besinnen sich die georgischen Winzer wieder auf alte Traditionen und wir waren sehr neugierig darauf, den georgischen Wein im Land zu probieren.

Rund um Ambrolauri  gibt es zahlreiche Weingüter

Die meisten Weingüter Georgiens befinden sich im Osten des Landes, rund um Tiblisi. Das wäre uns für diesen Kurztrip viel zu viel Fahrerei gewesen. Zum Glück haben wir dann noch die Weinstraße rings um Ambrolauri entdeckt, nur eineinhalb Stunden von Kutaisi entfernt, und uns für eine Nacht auf dem Sad Meli Weingut entschieden.

Dass es genau dieses Weingut wurde, liegt schlicht und einfach daran, dass wir es vorab im Internet entdeckten. Als wir in Ambrolauri ankamen, sahen wir, dass sich in dem Tal die Weinberge aneinander reihen und selbst auf unserer Fahrt hoch in die Berge sind wir immer wieder an kleinen Weingütern vorbei gekommen. Erstaunlich, dass in solchen Höhenlagen, in denen es im Winter ja richtig kalt und schneereich ist, Wein wächst.

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