7 krasse Dinge, die es nur in Mexiko gibt – und die ihr mal probieren solltet

Blumen-Mango am Stil mit neonbunten Streusseln

Spezialitäten? Delikatessen? Kulinarische Kuriositäten? Keiner dieser Begriffe trifft es eigentlich wirklich. Deshalb also: Dinge – mal essbar, mal trinkbar. Lest selbst, was wir in Mexiko entdeckt und gekostet haben. Was davon würdet ihr auch gerne mal probieren?

Calaverita de azúcar (Totenkopf aus Zucker)

7 krasse Delikatessen in Mexiko - Totenkopf aus Zucker (c) www.jaegerdesverlorenenschmatzes.de

Fangen wir mal mit dem harmlosesten an. „Wie? An einem Totenkopf zu knabbern soll das harmloseste sein?!“ Wenn ihr das gerade gedacht habt, wart ihr offenbar noch nie in Mexiko. Totenköpfe gehören dort untrennbar zur Kultur, ja, zum Alltag (und fehlen inzwischen sogar in keinem Souvenirshop). Warum das so ist? In Mexiko wird mit dem Tod anders umgegangen als hierzulande. Ein Mal im Jahr, am 2. November, wird ein fröhliches Fest zu Ehren der Verstorbenen gefeiert, denn man glaubt, dass sie an diesem Tag zu Besuch aus dem Jenseits kommen (davon erzählt der Kinofilm „Coco“ wunderschön – und sogar kindertauglich!). Bunt bemalte Totenköpfe und Skelette sind also in Mexiko allgegenwärtig. Zucker (leider) auch. Also war es nur eine Frage der Zeit, bis jemand auf die Idee kam, aus Zuckermasse einen bunten Totenkopf zu gießen (ausführlicher erklärt wird der Brauch hier, allerdings auf Spanisch). Geschmacklich ist es tatsächlich einfach nur PAPPSÜß. Aber wenn ihr Kinder habt, werden sie diese ungewöhnliche Süßigkeit sicher so schnell nicht vergessen.

Mango-Blume mit neonbunten Streußeln

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Soeben erschienen: mein Ausflugsführer „Kulinarisches Brandenburg“

Ausflugsführer "Kulinarisches Brandenburg. Über 100 Ausflüge zu Manufakturen und Hofläden"

Wer uns auf Instagram folgt, weiß, dass ich letzten Sommer richtig viel in Brandenburg unterwegs war, um Material für ein Buch zu recherchieren. Jetzt ist mein kulinarischer Brandenburgführer erschienen!

Ich habe Brandenburg schon in Wanderschuhen, per Rad, auf dem Pferderücken, mit einem Floß und im Motorboot erkundet. In letzter Zeit bin ich besonders gerne mit unserem Bulli durch Deine Alleen gebrummt, die kleine Co-Jägerin an Bord, und habe auf Bauernhöfen gecampt. Wenn Freunde einen Ausflug planten, einfach mal wieder raus wollten aus der Stadt, haben sie oft mich nach einem Tipp gefragt. Ab sofort habe ich sogar über 100!

100 Ausflugstipps für Menschen, die sich für gutes Essen und seine Herkunft interessieren,

für Hofläden, Manufakturen, bäuerliche Landwirtschaft und typisch brandenburgische Spezialitäten. Plus alle möglichen Entdeckungen links und rechts des Wegesrandes, die sich mit dem Ausflug verbinden lassen. Während ich schon am Schreibtisch saß und in die Tasten haute, sind mir immer noch neue Ausflugsziele unter gekommen, die ich noch nicht kannte. Deshalb freue ich mich auch schon sehr auf den Sommer! Ach was: Frühling! Es gibt so viel zu entdecken.

Mein Buch „Kulinarisches Brandenburg. Über 100 Ausflüge zu Manufakturen und Hofläden“ ist im Trescher Verlag erschienen. Es hat 176 Seiten, enthält über 120 Farbfotos und Karten der einzelnen Regionen. Es kann ab sofort beim Trescher Verlag oder beim Buchhändler eures Vertrauens vorbestellt werden und kostet 14,95 Euro.

Mexiko-Reise mit Kind: „Passt bloß auf!!!“

An den Maya-Ruinen von Coba fühlten wir uns wie Indiana Jones

Alleine als Frau mit Kleinkind nach Mexiko. Offenbar schrillen da bei vielen Leuten sämtliche Alarmglocken. Immer wieder wurde ich vor der Abreise gewarnt: „Passt bloß auf!!!“ Wie ich unseren fünfwöchigen Roadtrip durch Mexiko vorbereitet habe und welche Gefahren uns unterwegs tatsächlich begegnet sind, erzähle ich euch hier. 

Jetzt sind wir also wohlbehalten wieder zurück in Deutschland, die kleine Co-Jägerin und ich. Wobei „wohlbehalten“ die Untertreibung des Jahres ist. Sobald mich jemand fragt, wie es denn in Mexiko war, habe ich ein breites Grinsen im Gesicht und erzähle begeistert vom Schwimmen in Tropfsteinhöhlen-Cenoten auf der Yukatan-Halbinsel, von der unglaublich guten Molesoße, die ich an einem Marktstand in Oaxaca gegessen habe, vom Frida Kahlo Museum in Mexiko City, das meiner vierjährigen Tochter tatsächlich genauso gut gefallen hat wie mir, von unserem Ausflug an den Fuß des rauchenden Popocatepetl und von unseren AirBnB-Gastgebern, unter denen so wunderbare Menschen waren, dass wir uns trotz der Ortswechsel während unseres Roadtrips sehr zuhause gefühlt haben. Sogar Montezuma hat uns mit seiner gefürchteten Rache verschont. Wir konnten uns völlig ungestört durch Mexikos Märkte und Restaurants schnabulieren 🙂

Die ständigen Warnungen vor unserer Mexikoreise, gut gemeint hin oder her, haben mich allerdings ganz schön gestresst. Jetzt kann ich es ja zugeben 😉 Und das, obwohl ich wirklich schon viel gereist bin und weiß, dass ich mich an neuen Orten gut zurecht finde und dass ich meinem Bauchgefühl vertrauen kann was Menschen angeht und das Vermeiden eventuell brenzliger Situationen. Zum Glück, bin ich ein „Jetzt erst recht“-Typ, sonst wäre uns eine wirklich wunderbare Reise entgangen!

Denkt ihr gerade selbst über einen Roadtrip mit Kind durch Mexiko nach, seid euch aber noch unsicher, ob das das Richtige für euch ist? Dann habe ich hier einige Tipps für euch, die euch die Entscheidung vielleicht erleichtern.

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Instagram-Jahresrückblick 2017: Unser Jahr in 12 Bildern

20171215_titel_Instagram Jahresrueckblick 2017 © Jägerdesverlorenenschmatzes

Israel, Fuerteventura, Portugal, Schweden, Brandenburg, Litauen und jetzt gerade Mexico: Ein Jahr voller kulinarischer Reiseabenteuer liegt hinter uns. In 12 Bildern reisen wir noch einmal zurück durch ein buntes Jahr 2017. Los geht’s mit dem Dezember, mit einem Foto aus Mexiko, denn da sind wir ja gerade. Ay ay ay!

Unser Instagram-Favorit im Monat Dezember

Unser Instagram-Favorit im Monat November

Der November brachte viele, viele Überstunden (ja-ha, so eine fünfwöchige Reise will gut vorgearbeitet sein, das soll hier mal nicht verschwiegen werden), aber auch viel, viel Vorfreude auf unseren Mexiko-Trip. Und eine mexikanische Fiesta zum Día de los Muertos. Steht mir ausgezeichnet, oder? Weiterlesen

Ausflug zur Waldweihnacht in der Oberförsterei Hammer: köstlicher Wildschweinbraten, stimmungsvoller Weihnachtsmarkt und Weihnachtsbäume zum selbst Schlagen

Großes Lagerfeuer bei der Waldweihnacht an der Oberförsterei Hammer


Am 9. Dezember 2017 lädt die Oberförsterei Hammer im südöstlich von Berlin gelegenen Groß-Köris wieder zur Waldweihnacht: Auf einer Lichtung rund um das historische Gebäudeensemble ist ein stimmungsvoller kleiner Weihnachtsmarkt und ein großes Lagerfeuer aufgebaut, es duftet nach Wildschweinbraten und Glühwein, ein Bläserquartett spielt Weihnachtslieder. Den eigenen Weihnachtsbaum schlagen kann man auch. Wir haben die Waldweihnacht an der Oberförsterei im letzten Jahr schon besucht und können euch diesen Ausflug nach Brandenburg sehr empfehlen! 

„Ich pass auf, dass der Baum nicht auf Dich drauf fällt!“, ruft die kleine Co-Jägerin aufgeregt. Und: „Darf ich die Säge tragen?!!“ Es ist Samstag Morgen, genauer gesagt: der Samstag vor dem 3. Advent. Wir wollen rausfahren nach Brandenburg, um unseren Weihnachtsbaum selbst zu schlagen, und ich weiß gerade nicht, wer sich mehr darauf freut: meine dreijährige Tochter oder ich. In meiner Phantasie hatte ich mir natürlich ausgemalt, dass wir durch einen tief verschneiten Wald stapfen würden, um unseren Baum auszusuchen, aber bei +8°C kann davon keine Rede sein. Immerhin ist es trocken und sogar ein bisschen sonnig.

Schon beim Frühstück freue ich mich auf den Wildschweinbraten, den es bei der „Waldweihnacht in der Landeswald-Oberförsterei Hammer“ geben soll, und auf das Lagerfeuer. Sehr viel mehr weiß ich auch gar nicht, denn die Informationen auf der Webseite des Landesbetriebs Forst Brandenburg sind äußerst spärlich. Zwar sind dort recht viele Adressen gelistet, wo man überall in Brandenburg einen Weihnachtsbaum selbst schlagen kann, aber sonst steht da nicht viel. Meist nur ein kurzer Hinweis auf „Lagerfeuer, Imbiss“ oder auch konkreter: „Goulaschkanone“. Mit dem Wildschweinbraten hatten uns die Oberförster daher sofort eingefangen. Da wollen wir hin! Wenn schon Weihnachtsmarkt im Wald, dann bitte mit einem schönen weihnachtlichen Essen. Weiterlesen