Der perfekte Stellplatz: Wie gut geht Freedom Camping in Montenegro und Bosnien und Herzegowina? [mit Video]


Im Sommer 2016 waren wir vier Wochen mit dem Bulli unterwegs: von Berlin bis nach Montenegro und wieder zurück. So oft es ging, haben wir wild gecampt. Was wir dabei erlebt haben, könnt ihr euch in unserem Film anschauen:


Hier kommt ihr zu unserem Profil auf Vimeo.

Ist freedom camping auf dem Balkan erlaubt?

Vor unserer Tour hatten wir in Foren und Facebook-Gruppen, in denen sich Langzeitreisende austauschen, recherchiert, wie es mit dem freien Campen so läuft in den Ländern, die auf unserer Route lagen. In Slowenien und Kroatien werde es mit hohen Bußgeldern geahndet – aber man könne es trotzdem machen, war der Tenor. Auf den Stress, uns irgendwo illegal hinzustellen und damit rechnen zu müssen, mitten in der Nacht von der Polizei geweckt zu werden, hatten wir allerdings keine Lust. Für uns besteht der Reiz nicht vorrangig darin, Geld zu sparen (natürlich ist das ein praktischer Nebeneffekt), sondern darin, dass wir uns die schönsten Flecken aussuchen können, auf denen wir dann oft völlig alleine stehen. Natur und Ruhe statt Campingplatzparzellen, auf denen wir uns wie Käfighühner fühlen.

Deshalb freuten wir uns sehr auf Montenegro und Bosnien und Herzegowina, wo Freedom Camping nach allem, was wir hörten, ziemlich entspannt gehandhabt würde: Ganz offiziell sei es zwar nicht erlaubt, werde aber toleriert. Das klang vielversprechend. Trotzdem wollten wir erst mal im Land ankommen und und dann weiterschauen und die Einheimischen fragen – so wie wir es immer machen. Ein paar Empfehlungen für schöne Stellplätze, die wir auf einem Blog entdeckt hatten, markierte ich aber schon mal in maps.me (eine Kartenapp, die wir gerne nutzen, weil man mit ihr auch offline navigieren kann). Weiterlesen

Blog-Geburtstag: 3 Jahre Jäger des verlorenen Schmatzes! (mit Gewinnspiel)

Die Jäger des verlorenen Schmatzes vor (fast) drei Jahren in Neuseeland


Im September 2013 erschien an dieser Stelle unser erster Beitrag: „Wie schmeckt Neuseeland?“ fragten wir euch. Ein paar Tage darauf stiegen wir mit der damals noch winzig kleinen Co-Jägerin ins Flugzeug nach Neuseeland – und fanden in den folgenden sieben Monaten jede Menge Antworten auf diese Frage.

Einige von euch haben uns schon damals, auf unserem Neuseeland-Roadtrip, begleitet, andere Leser sind erst später dazu gestoßen, in Marokko zum Beispiel oder Brandenburg oder auf dem Balkan. Wir freuen uns, dass ihr hier seid! Feiert mit uns das dreijährige Blog-Jubiläum! Und weil man auf Parties ja gerne in der Küche herumsteht, in der Nähe des Buffets, einen Drink in der Hand, und sich Anekdoten erzählt, fangen wir mal damit an. Geschenke gibt es später auch noch – für euch!

Das ABC der Dinge, die ihr noch nicht über die Jäger des verlorenen Schmatzes wusstet

A wie Autopanne
Einmal wollte der Co-Jäger den Bus anlassen und hatte plötzlich den Autoschlüssel samt Zündschloss in der Hand. Das ist noch eine der lustigeren Pannen, die so ein alter VW-Bus jederzeit urplötzlich haben kann. Zum Glück hatten wir einen dicken langen Schraubenzieher an Bord, mit dem wir den Bulli wieder starten konnten… Auf unserem Balkan-Roadtrip diesen Sommer hatten wir gleich drei Mal Werkstattbedarf, also in fast jedem Land einmal. Und wir stellten fest: Weil es dort so viele T3 gibt, kennt sich praktisch jeder Automechaniker super damit aus. Die Probleme wurden schnell behoben und günstig war es noch dazu. Wer sich also Entschleunigung für sein Leben wünscht und etwas mehr Gelassenheit: voilà! Ihr müsst keine teuren Seminare buchen, einfach einen Bulli kaufen. Eine 500-prozentige Steigerung der Lebensqualität und neidische Blicke anderer gibts obendrauf. Weiterlesen

Viel zu schnell sind vier Wochen vorbei …

Kulinarische Souvenirs vom Balkan

… und wir wieder zurück in Berlin. Wenigstens ein paar der verlorenen Schmätze, die wir auf unserem vierwöchigen Balkan-Roadtrip gejagt und gesammelt haben, haben es bis nach Hause geschafft. Von links nach rechts und von hinten nach vorne seht ihr auf dem Foto: gutes Bier (Franken), Waldhonig (Montenegro), selbst gebrannter Pflaumenschnaps (Bosnien), Pinot Noir Rose (Bayern bzw Ungarn), Emailletassen und ein Kaffeepott samt Kaffee (Bosnien), Wildleberwurst & Straußenpastete mit Preiselbeeren (Sachsen-Anhalt), Luft getrockneter und geräucherter Schinken (Montenegro), Honig mit eingelegten Nüssen & Früchten (Montenegro), Piniensirup (Bosnien), ein trashiger Magnet (Bosnien), selbst gesammelter Bergsalbei (Montenegro) und getrocknete Steinpilze (Montenegro).

Danke an alle, die uns per Instagram und facebook auf unserer Reise begleitet haben. Ihr wart tolle Co-Jäger! In Kürze erzählen wir euch hier im Blog viele lustige und leckere Geschichten von unserem Roadtrip!

Begleitet uns auf unserem Roadtrip durch Slowenien, Kroatien, Montenegro, Bosnien und Herzegowina!

Sundowner a la Montenegro

Foto: Slaven Vilus / National Tourism Organisation of Montenegro

Die Jäger des verlorenen Schmatzes sind wieder on the road! Wir fahren mit unserem Bulli über den Balkan und halten die Augen nach typischem Essen offen. Und das ist weitaus mehr als Cevapcici und Grillteller, wir haben uns nämlich vorab schon ein bisschen Appetit geholt. Habt ihr Lust, uns auf unserer Reise zu begleiten? Auf Facebook und Instagram melden wir uns regelmäßig von unterwegs – schaut doch mal vorbei! Der Blog macht solange Pause. Längere Geschichten von unserem Roadtrip veröffentlichen wir hier, wenn wir von unserer Reise zurück sind (wer nichts verpassen will, abonniert unseren Newsletter – rechts in der Menüspalte).

Wir wünschen euch einen schönen Sommer! Schickt uns doch auch mal einen Postkartengruß von unterwegs und postet einen Schnappschuss von eurem Lieblings-Urlaubsessen auf unserer facebook-Seite!

Blogparade: Essensgelüste im Urlaub

Foto: Julia Schoon

In einigen Bundesländern sind ja schon etwas länger Ferien, womöglich lest ihr also diesen Beitrag in Spanien, Schweden oder Kanada. Vielleicht habt ihr aber auch, genau wie wir, gerade Hummeln im Hintern, weil es in den nächsten Tagen ENDLICH losgeht. Wir können es jedenfalls kaum abwarten, den Motor unseres Bullis anzulassen und in Richtung Balkan zu fahren.

Genau der richtige Zeitpunkt also, um sich mit unserer Blogparade mental darauf vorzubereiten, dass uns während der schönsten Zeit des Jahres auch richtig heimtückisches Heimweh erwischen kann. Wir reden hier von Heißhungerattacken auf Essen, das es am Urlaubsort auf gar keinen Fall gibt. Echt bayrischen Leberkäse zum Beispiel, mit Hiffenmark gefüllte Krapfen oder richtig guten Kaffee, den Geraldine von Reiseratte.de in Nicaragua, eigentlich eines DER Kaffee anbauenden Länder schlechthin, sehr vermisst hat. Weil wir dieses Phänomen auf früheren Reisen schon ein paar Mal erlebt haben, sind wir da inzwischen recht entspannt und eher neugierig, wonach wir während unseres vierwöchigen Roadtrips wohl Sehnsucht haben… und werden euch natürlich davon berichten.

In den Urlaub möchten wir euch aber noch ein bisschen Proviant mitgeben: die schönsten Anekdoten, die ihr unter dem ursprünglichen Blogpost mit uns geteilt habt!

Weiterlesen