Schöner Campen: Hier findet ihr (zT kostenlose) Stellplätze auf Bauernhöfen und in privaten Gärten

20170711_titel_Schöner Campen alternativ auf Bauernhöfen privat kulinarisch budget (c) Jäger des verlorenen Schmatzes

Ihr habt Lust auf Camping, aber nicht auf Campingplätze? Ihr wollt in die Natur und am liebsten dahin, wo sich die Leute nicht gegenseitig auf die Füße treten? Ihr wünscht euch einen Stellplatz mit viel Freiraum, um eure Kinder einfach mal ihr Ding machen und spielen zu lassen?

Wenn die Jäger des verlorenen Schmatzes mit dem Bulli oder Zelt unterwegs sind, sei es nun übers Wochenende oder länger, dann campen wir gerne so naturnah wie möglich. Als Ausblick vor unserem Zelt mögen wir lieber Wiesen, Felder und Wälder als den Zaun und die Satellitenschüssel des Dauercampers gegenüber. Parzellierte Campingplätze, auf denen man dicht an dicht steht, sind für uns das Grauen.

Weil freies Campen leider nicht überall so wunderbar einfach ist wie etwa in Bosnien oder Montenegro, gibt es inzwischen einige Communities und Anbieter, die Campen auf Privatgrundstücken, auf Bauernhöfen und in Vorgärten ermöglichen. Offenbar teilen doch so einige Menschen unsere Sehnsucht nach „wildem“ Camping 🙂 Weitere Pluspunkte: die meisten Stellplätze sind ein Traum für Kinder (zumindest, wenn man darunter nicht Spielplatz, Pool und Animation versteht), sie sind üblicherweise ziemlich günstig und man lernt dort oft die nettesten Menschen kennen.

Weil die Ferien vor der Tür stehen, fassen wir heute mal die uns bekannten Anbieter für Camping „wie bei Freunden“ in einem Blogpost zusammen. Diese Art zu Campen ist übrigens ideal für Kurzentschlossene!

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Die schönsten Safaris mit Kind in Uganda: Ziwa Rhino Sanctuary

Ziwa Rhino Sanctuary Safari mit Nashörnern Uganda Afrika mit Kind

Auf unserem vierwöchigen, individuellen Roadtrip mit Kind durch Uganda haben wir einige Nationalparks besucht. In dieser Serie stellen wir euch unsere Favoriten vor, die wir für eurer Reiseplanung mit und ohne Kind empfehlen können. 

Zu Fuß auf Nashorn-Safari?!?! Ist das nicht lebensgefährlich?!! Diese Frage wurde uns nach unserer Rückkehr sehr oft gestellt. Und ganz ehrlich: Wir haben uns das vorher auch gefragt. Kann man sich wirklich so ganz ohne Schutz diesen mächtigen Tieren nähern, die den Menschen bei einer zufälligen Begegnung in freier Wildbahn durchaus gefährlich werden können?

Ja, man kann. Und es ist nicht nur nicht gefährlich, sondern eine wunderschöne, berührende Erfahrung! Vor allem, wenn ihr Uganda mit Kind bereist, ist das Ziwa Rhino Sanctuary unsere absolute Empfehlung. Aber auch für uns Erwachsene war die Begegnung mit den Dickhäutern ein unvergessliches Erlebnis.

Und warum ist es nun ungefährlich, zu Fuß durchs Nashorn-Territorium zu spazieren? Oder lasst es mich so formulieren: Warum hält sich das Risiko, dabei verletzt zu werden, in Grenzen, wenn man sich so verhält, wie es die Ranger einem erklären und vormachen? Nicht dass uns hier nachher jemand verklagt, der einem Nashornbaby mit der Kamera auf die Pelle rückt und sich anschließend wundert, warum ihn die Mama aufs Horn nimmt… Ihr sagt jetzt, sowas macht doch niemand, so doof ist doch keiner, aber wir haben da schon Leute erlebt, die in Kanada den Bären…..aber lassen wir das 😀

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Die schönsten Safaris (mit Kind) in Uganda: Reitsafari im Lake Mburo Nationalpark

Reitsafari im Lake Mburo Nationalpark Uganda Pferd und Reiterin mit Zebras

Auf unserem vierwöchigen, individuellen Roadtrip mit Kind durch Uganda haben wir einige Nationalparks besucht. In dieser Serie stellen wir euch unsere Favoriten vor, die wir für eurer Reiseplanung mit und ohne Kind empfehlen können. Teil 2: der Lake Mburo Nationalpark. 

Es kribbelt in meinem Bauch, als ich den Weg aus festgetretener roter Erde hinunter laufe: von der Lodge, die oben auf den Felsen thront, mit weitem Blick über den Lake Mburo Nationalpark, zu den Stallungen, wo mich Nicolas, der Herr über die Pferde, zur Reitsafari erwartet. Gleich hinter den Ställen, nur durch einen Holzzaun getrennt, schließt sich die Ebene an, über die grasende Zebraherden und Gazellen ziehen, Warzenschweinfamilien mit in die Höhe gereckten Kringelschwänzchen flitzen, Affen durch die Bäumen hangeln und Erdhörnchen vorwitzig aus dem Boden lugen.

Der Lake Mburo Nationalpark selbst beginnt etwa zwei Kilometer weiter. Der Parkeingang wird durch ein Tor markiert, das über eine rote Lehmpiste gebaut wurde. Man kann es oben, von der Lodge, sehen. Ein wenig verloren steht es mitten in der Landschaft, man könnte auch einfach links oder rechts daran vorbei fahren. Tut man natürlich nicht, sondern hält an dem kleinen Häuschen neben dem Tor an, plauscht ein wenig mit dem diensthabenden Ranger des Nationalparks, füllt ein paar Formulare aus und zahlt den Parkeintritt. Was hier übrigens mitten in der ugandischen Savanne problemlos mit Kreditkarte möglich ist.

Weil der Lake Mburo Nationalpark nicht eingezäunt ist, werde ich von einem Mitarbeiter der Lodge zu den Ställen begleitet, denn die Tiere laufen hier völlig frei herum – und manchmal auch bis vor die Unterkünfte der Gäste. Außer einem alten Löwen, einem Einzelgänger ohne Rudel, gibt es zwar keine Raubtiere im Lake Mburo Nationalpark – das ist mit ein Grund, warum dies der einzige Nationalpark Ugandas ist, in dem man reiten kann. Aber auch ein Büffel kann gefährlich werden, wenn man ihm (ungewollt) zu nahe kommt.

Und deshalb bin ich ein bisschen kribbelig, als ich mich bereit mache für die Safari zu Pferd. Wie das wohl ist, inmitten von wilden Tieren, die man sonst nur aus dem Zoo kennt, zu reiten? Und was machen wir, wenn der alte Löwe uns doch begegnet? Weiterlesen

Die schönsten Safaris mit Kind in Uganda (und eine Liebeserklärung an die Ranger)

Afrika mit Kind Safari mit Kind Foto vom Safarijeepdach Elefant

Wir haben in Uganda Nashornfamilien zu Fuß ganz aus der Nähe beobachtet. Wir haben uns zu Pferd inmitten von Zebraherden bewegt. Wir sind mit dem Jeep durch den Nationalpark gefahren und waren dort fast alleine. Nur das Boot, das auf dem Nil an Nilpferden und Krokodilen vorbei schippert, war ziemlich gut gebucht.

Uganda ist als Safari-Destination noch kaum bekannt, und das bringt gerade für Familien mit Kindern und für Menschen, die gerne individuell reisen, viele Vorteile mit sich. 

Wenn man die kleine Co-Jägerin fragt, was ihr denn in Uganda am besten gefallen hat, antwortet sie wie aus der Pistole geschossen: „Die Tiere!“ Mich überrascht das nicht. Selbst uns Erwachsene haben die Begegnungen mit kleinen und großen exotischen Tieren in ihrem natürlichen Lebensraum begeistert. Das Chamäleon, das wir auf einer Kaffeeplantage am Mount Elgon entdeckten und auf unseren Arm klettern ließen. Die Affenfamilien, die rund um unser Camp an den Crater Lakes durch die Bäume turnten und deren Sozialleben wir in aller Ruhe während des Frühstücks beobachten konnten. Und natürlich die Elefanten, Giraffen, Zebras, Löwen und und und in den Nationalparks. Wie eindrücklich muss das dann erst für unsere Fünfjährige sein?

Uganda als Reiseziel mit Kind? Was sollten wir unbedingt sehen? Wie viel Zeit brauchen wir?

Wenn eure Kids tierbegeistert und gerne draußen in der Natur sind, dann füllt Uganda mühelos einen zwei- bis dreiwöchigen Familienurlaub mit zahlreichen Highlights. Und zwar mit überschaubarer Fahrerei, denn einige der schönsten Nationalparks reihen sich im Westen des Landes aneinander. Und die Straßen sind überraschend gut! Meistens asphaltiert, allerdings hier und da mit Schlaglöchern. Selbst in nur zwei Wochen kann man eine lohnenswerte Route fahren, die nicht in Stress ausartet.

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Matoke, Fleisch am Stiel, Rolex: Ugandas Streetfood hält einige Überraschungen bereit

So schmeckt Uganda Streetfood (c) www.JaegerDesVerlorenenSchmatzes.de

Was isst man typischerweise in Uganda? Gibt es überhaupt so etwas wie Streetfood? Laut unserem Reiseführer nämlich nicht… er warnte außerdem vor stundenlangen Wartezeiten, sollte man in einem Restaurant essen gehen wollen. Wir waren also gespannt, sehr gespannt. Und verraten euch hier, was wir auf unserem vierwöchigen Roadtrip durchs Land so alles entdeckt und probiert haben.

Vier Wochen waren wir als Individualtouristen unterwegs in Uganda: zuerst mit öffentlichen Verkehrsmitteln, also mit Bussen, Matatus und Boda Bodas, dann haben wir uns einen Mietwagen genommen. Unsere Route und Übernachtungsstopps haben wir meist von Tag zu Tag festgelegt. Dabei sind wir in einem großen Bogen durchs Land gereist: Ich bin von Kampala aus ganz rüber in den Westen, wo die Nationalparks und großen Seen sich entlang der Grenze zum Kongo wie Perlen aneinander reihen. Dort habe ich den Co-Jäger und die kleine Co-Jägerin getroffen, die schon zwei Wochen vor mir nach Kigali/Ruanda geflogen waren und im Südwesten nach Uganda eingereist sind (und dabei auch Stopp am wunderschönen Lake Bunyoni gemacht und Flusskrebse gefangen haben – dazu später mehr!). Nördlich des Murchison Falls Nationalparks sind wir dann ins Landesinnere abgebogen und einmal quer durch Uganda bis zur Region rund um den Mount Elgon im Südosten gefahren, von dort dann über Jinja, die „Quelle des Nils“ (und nebenbei Ugandas Actionhauptstadt), zurück nach Entebbe.

Interessanterweise hat sich zwar die Sprache der Menschen von Region zu Region geändert, neben der am weitesten verbreiteten Sprache Luganda gibt es nämlich noch über 40 Dialekte. Die meisten Speisen, die wir euch gleich vorstellen, sind uns trotzdem immer wieder begegnet. Es kann aber sein, dass der Name, den ich mir dazu aufgeschrieben habe, nicht im ganzen Land verstanden wird. Für uns war es leider kaum nachvollziehbar, wann wir von der Region mit dem einen Dialekt in die nächste gefahren sind. Zu gerne hätten wir das freundliche „How are you“, mit dem man sich in Uganda grundsätzlich begrüßt, in der jeweils richtigen Sprache gesagt… aber nach x Missverständnissen sind wir dann doch bei Englisch geblieben 🙂 Ich schreibe euch deshalb jeweils alle Namen auf, die mir für ein Gericht bekannt sind.

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