Backen im Bulli ohne Backofen: So einfach könnt ihr Zimtschnecken (und vieles mehr) unterwegs selbst machen [MIT REZEPT]

Zimtschnecken backen im Omnia geht auch im Bulli


Zimtschnecken! Die gesamte Jäger-Familie liebt sie, aber am meisten wohl die kleine Co-Jägerin. Sie schmecken einfach köstlich und die Zubereitung macht so viel Spaß! Vor allem liebt es die kleine Co-Jägerin, den Teig zu kneten und knuffen, ihn auf den Tisch zu werfen und mit einem Nudelholz auszurollen. Dabei bleibt natürlich auch immer einiges an den Fingern kleben, was sie unbedingt „mal probieren“ muss.

Während unserer dritten Woche on the road sagte die kleine Co-Jägerin deshalb recht nachdrücklich: „Ich will endlich wieder Zimtschnecken backen!“

Backen? Im Bulli?!?

Jawohl!

Dank des Neuzugangs in unserer Buskombüse names „Omnia“ können wir jetzt auf unserem zweiflammigen Gasherd auch backen! Laut der mitgelieferten Gebrauchsanweisung gelingt darin so ziemlich alles von Aufläufen über Brot bis hin zu Kuchen. Bisher hatte ich den Omnia allerdings erst ein Mal im Einsatz: zuhause auf unserem Gasherd. Jetzt folgt also der Härtetest: On the road, mit wenig Platz, auf einer nicht wirklich gut zu regulierenden Gasflamme. Und dann auch noch ein Hefegebäck!

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Montenegro-Roadtrip: Unsere Tipps für einheimisches Slow Food, freies Campen und die schönsten Straßen

Mit dem Bulli auf den Balkan: Teil 3 unseres Roadtrips führt uns nach Montenegro

Montenegro steht schon lange auf unserer Wunschliste: Es ist ein kleines Land mit abwechslungsreicher Landschaft, ideal für Slow Traveller wie uns. Und es befindet sich in Europa, also in Reichweite unseres Bullis.

Auf der ITB erzählten mir Montenegriner dann auch noch von Cowboys, die mit ihren Herden durchs Gebirge ziehen. Und dass es in der Bucht von Kotor eine früher militärisch genutzte Halbinsel gebe, auf der Leute hippiemäßig frei campen. Meine Vorfreude war deshalb riesig, als wir letzten Sommer für vier Wochen mit dem Bulli auf den Balkan fuhren – über Slowenien (> zum Reisebericht), Bosnien (> zum Reisebericht) und Kroatien bis nach Montenegro. Womit uns das Land ziemlich überrascht hat, welche verlorenen Schmätze wir probiert und ob wir tatsächlich Cowboys und Hippies getroffen haben, erzählen wir euch hier.

Die Bucht von Kotor: Luxusyachten, Schaumparties und sehr gute Restaurants

Von der Bucht von Kotor haben wir so viel Schönes gehört, dass wir unbedingt unsere ersten Tage in Montenegro dort verbringen wollen. Von Dubrovnik kommend, fahren wir an der Adriaküste entlang – und müssen dann erstmal eine Ewigkeit am Grenzübergang warten. Während wir in unserem Bulli ohne Klimaanlage in der Gluthitze schmoren, braust unsere Vorfreude schon mal voraus. Wir sehen uns einen lauschigen Stellplatz auf der Hippie-Halbinsel finden, unsere Hängematte an einen Baum binden und in einer kühlen Brise am Meer chillen, während die kleine Co-Jägerin Sandburgen baut. Und leckeren, frisch gefangenen (womöglich gar von uns…) Fisch essen.

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Am Strand von Igalo

Aber als wir endlich Igalo, den ersten Ort hinter der Grenze, erreichen, finden wir uns plötzlich in einem Wimmelbild wieder. Ihr wisst schon, diese Bücher, in denen jede Seite bis auf den letzten Quadratzentimeter vollgemalt ist. Nur dass es in unserem Bild etwa 38 Grad im Schatten hat und tatsächlich wimmelt. Auf der Straße, am Strand, im Wasser. Von wegen Geheimtipp. Später erfahren wir, dass entlang der montenegrinischen Adriaküste an vielen Stränden Open Air Schaumparties gefeiert werden. Bis nach Deutschland hat sich das nur noch nicht herumgesprochen, es sind vor allem junge und/oder reiche Russen, die hier feiern. Unsere Hippie-Hängematten-Phantasie zerplatzt wie eine Seifenblase.

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3 FRAGEN AN: Belinda und Jarrad Mckay, die in Auckland Māori-Fusion-Streetfood zubereiten

Maori-Fusion-Streetfood bei Puha and Pakeha in Auckland

„Puha & Pākehā“ haben Belinda und Jarrad Mckay ihren Food Truck genannt. Wörtlich übersetzt heißt das: „Gänsediestel & europäische Einwanderer“. „Puha steht hier jedoch stellvertretend für alle traditionellen Zutaten der Māori-Küche“, erklärt Belinda Mckay. „Und die Betonung liegt auf dem „&“ zwischen den beiden Worten.“ Der Name beschreibt nicht nur das Essen, das sie zubereiten, sondern auch die beiden selbst: Der in Manurewa, South Auckland, aufgewachsene Jarrad hat Māori-Wurzeln, während Belinda, die ursprünglich aus Taupō stammt, europäische Vorfahren hat.

Wir haben sofort Appetit bekommen, als wir von dem Māori-Fusion-Streetfood gehört haben, und möchten euch die beiden gerne vorstellen:

1. Welches Essen bedeutet für euch „Kindheit“?

B: Lammbraten mit gebackenem Gemüse (Kartoffeln, Kürbis, Pastinaken, Yams) und dazu Bratensoße. Das kochte meine Oma immer für uns, wenn wir bei ihr waren.

J: Hangi! Es hat diesen ganz besonderen Geruch nach heißer Erde, leicht rauchigem Essen, dampfendem Fleisch und Gemüse, der jedes Mal so viele Erinnerungen bei mir wachruft. Ein Hangi ganz traditionell in einer Erdgrube zuzubereiten, ist sehr viel Arbeit, deshalb kamen immer alle zusammen und halfen. Weiterlesen

Ceviche selbst machen: super einfach, super lecker und pustet eure (verkaterten) Synapsen tüchtig durch [MIT REZEPT]

Blitzschnell selbst gemacht: Ceviche, die peruanischen Sushi, aus rohem Fisch, Limettensaft, Zwiebeln, Chili und Koriander

Taugt Ceviche, das „peruanische Sushi“, auch als Katerfrühstück? Wir haben es am Neujahrstag getestet und das Blitzessen selbst zubereitet.

Es ist erst ein paar Monate her, dass wir zum ersten Mal Ceviche probiert haben. Und gleich mit dem ersten Bissen hat sie uns – Bäng! Boom! Bäng! – so umgehauen, dass wir riesige Fans geworden sind. Es ist die reinste Aromenexplosion: scharf, sauer, salzig, fischig zugleich. Sensationell! Falls ihr nicht wisst, wovon wir hier reden: Ceviche ist das peruanische Nationalgericht (wird aber auch in anderen lateinamerikanischen Ländern gerne gegessen) und besteht traditionell aus gerade mal vier Zutaten:

  1. frischer Fisch
  2. Limettensaft
  3. Chili
  4. rohe Zwiebeln

Peruanische Fischer erfanden dieses göttliche Gericht, das sich im Handumdrehen selbst auf einem winzigen Fischerboot draußen auf dem Meer zubereiten lässt. Durch die Säure der Zitrusfrüchte wird der filetierte, in kleine Happen geschnittene Fisch innerhalb weniger Minuten kalt gegart. Das heißt: das Fleisch wird weiß, behält aber (anders als bei der Zubereitung unter Hitze) seine Bissfestigkeit. Das aus dem Fisch austretende Eiweiß verfärbt den Limettensaft milchig-weiß, das nennt sich dann „Tigermilch“.

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Unser Instagram-Jahresrückblick 2016

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Seit einem Jahr posten wir jetzt auch auf Instagram verlorene Schmätze und Schnappschüsse von unseren Roadtrips. 263 Fotogrüße waren das alleine im ersten Jahr – aus Berlin und Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Bayern, Tschechien, Slowenien, Kroatien, Bosnien, Montenegro, Spanien, und wenn ich unsere gastronomischen Ausflüge mitzähle, dann kommen noch einige Länder mehr dazu. Ich sag nur: Ceviche! Picadita mit Mole Sauce! Craft Beer aus den USA!

Für unseren Jahresrückblick haben wir aus jedem Monat ein Foto ausgesucht. Ein einziges! Eine verdammt schwere Entscheidung. Wenn ihr schauen wollt, was wir alles ausgelassen haben, könnt ihr euch hier durch unseren Instafeed scrollen. Und hier kommen unsere zwölf liebsten kulinarischen Momente des Jahres 2016:

Unser Instagram-Favorit im Monat Januar

Wir waren bei französischen Freunden in Berlin zum traditionellen Neujahrs-Kuchenessen eingeladen. Die Porzellanfigur im Kuchen, die besonders viel Glück im neuen Jahr verspricht, hat leider jemand anderes gefunden. Aber lecker wars!

Gallette des Rois: Wer findet die Porzellanfigur und wird König? #gallettedesrois #dreikönigskuchen #essenwiegottinfrankreich

Ein von Jäger des verlorenen Schmatzes (@jaegerdesverlorenenschmatzes) gepostetes Foto am

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