Instagram-Jahresrückblick 2019: unser Jahr in 12 Bildern

Wenn ich entscheiden müsste, in welchem Land wir in diesem Jahr am besten gegessen haben, würden sich Sizilien und Singapur wahrscheinlich ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern. Die Frage, welche Reise am schönsten war, ist da schon sehr viel schwieriger zu beantworten. Die Wanderungen in den georgischen Bergen, die wilden Campingplätze in Litauen, die opulenten Barockstädte und die Gastfreundschaft Siziliens, die vielen kleinen und großen Stadtfluchten raus nach Brandenburg – sie alle hatten ihren ganz eigenen Reiz.Einige besonders schöne Momente lassen wir hier in zwölf Lieblingsbildern noch einmal Revue passieren.

Unser Instagram-Favorit im Monat Dezember

Los geht’s mit einem Foto vom malayische Teil der Insel Borneo, denn da sind wir gerade! Über die Feiertage haben wir in Singapur unglaublich gutes Essen genossen und eine Stadt erlebt, die Weihnachten ziemlich quietschbunt interpretiert – sogar mit einem klimatisierten „Nordpol“-Zelt samt Santa Claus. Auf Borneo erleben wir jetzt das Kontrastprogramm: viel Natur, den ältesten Regenwald der Welt, wir haben Orang Utans und Sun Bears gesehen und hoffen noch auf Nasenaffen. Silvester werden wir auf einer Dachterrasse am Meer verbringen – im T-Shirt.

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Pop Up 2025: Zum Überraschungs-Dinner ins unterschätzte Magdeburg

Aufmacher_Küchenteam offene Küche Location Pop Up 2025 Magdeburg (c) www.JaegerDesVerlorenenSchmatzes.de

Alle Fotos (c) Daniel Grünig

Es gibt Städte, die gelten als so aufregend und sexy, dass ihr Ruf ihnen vorauseilt. Die man sofort auf seine Wunschliste schreibt, kaum dass man das erste Mal von ihnen gehört hat. Deren Besuch Sehnsüchte stillt und alle daheim Gebliebenen mit Neid erfüllt. Magdeburg gehört nicht dazu. Noch nicht!

Denn ein umtriebiges Team aus kreativen Köpfen ist in diesem Jahr angetreten, die unterschätzte Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts, die sich als europäische Kulturhauptstadt für das Jahr 2025 beworben hat, ins Scheinwerferlicht zu rücken. Mit ihrer Eventreihe Pop Up 2025 bringen sie bei 25 Überraschungsessen in 20 verschiedenen Locations Köche, Produzenten, Landwirte und Genusshandwerker aus der Region mit neugierigen Gästen (nicht nur) aus Magdeburg zusammen.

Vier Dinnerabende gab es bereits im Auftaktjahr 2019, die nicht nur damit überraschten, dass sie in einer bis zuletzt geheim gehaltenen Location stattfanden. Sondern vor allem damit, was für ein (kulinarisches) Potenzial in Magdeburg schlummert.

Fünf-Gänge-Menü im historischen Tram-Depot

Nach Magdeburg fährt man weniger als zwei Stunden von Berlin aus. Geradezu perfekt also für einen Tagesausflug oder einen Kurztrip übers Wochenende. Und trotzdem bin ich an diesem Samstag Ende November tatsächlich zum ersten Mal in der 230.000-Einwohner-Stadt.

Der Bus, der mich von Berlin nach Magdeburg bringt, hält direkt hinter dem Hauptbahnhof. Der Treffpunkt für das Pop Up Dinner befindet sich nur wenige Schritte entfernt, auf der anderen Seite des Bahnhofs. Das wurde mir wenige Tage vorher in einer Email mitgeteilt, die gerade so viel verriet, dass ich NOCH neugieriger auf das bevorstehende Dinner wurde: Der Treffpunkt ist nicht der Veranstaltungsort….der Abend beginnt mit einem Sektempfang…gegen 19 Uhr erreichen wir die Location…bringen Sie einen warmen Pullover mit.

Vielleicht ist es sogar von Vorteil, dass ich mich in Magdeburg nicht auskenne, denke ich. So kann ich die Raterei anderen überlassen und mich einfach überraschen lassen.

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Familienausflug nach Brandenburg im Advent: Besuch beim Weihnachtsmann in Himmelpfort

Weihnachtsmann Weihnachtshaus Briefkasten Wunschzettel Himmelpfort (c) www.JaegerDesVerlorenenSchmatzes.de

In Himmelpfort steht das Haus des Weihnachtsmanns. Oder vielmehr sein Zweitwohnsitz, denn bekanntermaßen wohnt er ja am Nordpol. Fest steht jedenfalls: Nur eineinhalb Stunden nördlich von Berlin kann man den bärtigen Herrn im roten Mantel in seiner guten Stube besuchen. Sogar im Sommer steht darin ein geschmückter Weihnachtsbaum, unter dem Geschenke liegen. Wer den Weihnachtsmann treffen und ihm den Wunschzettel persönlich übergeben möchte, sollte jedoch in der Adventszeit nach Himmelpfort fahren.

In diesem Jahr hat die kleine Co-Jägerin darauf bestanden: Ich will den Weihnachtsmann besuchen! Gemeint hat sie damit: Sie will nicht nur sein Haus besuchen, sondern endlich auch mal den Herrn in Rot antreffen und ihm persönlich erzählen, was sie sich zu Weihnachten wünscht.

Und ganz egal, ob man nun noch an den Weihnachtsmann glaubt oder nicht: So ein bisschen Magie in der Vorweihnachtszeit begeistert nicht nur die Kinder 🙂 Auch wir Großen fanden den Ausflug nach Brandenburg richtig schön.

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Ausflug zur Waldweihnacht in der Oberförsterei Hammer: Wildschweinbraten, Weihnachtsmarkt und Weihnachtsbäume selber schlagen

Großes Lagerfeuer bei der Waldweihnacht an der Oberförsterei Hammer


Am 7. Dezember 2019 lädt die Oberförsterei Hammer im südöstlich von Berlin gelegenen Groß-Köris wieder zur Waldweihnacht: Auf einer Lichtung rund um das historische Gebäudeensemble ist ein stimmungsvoller kleiner Weihnachtsmarkt und ein großes Lagerfeuer aufgebaut, es duftet nach Wildschweinbraten und Glühwein, ein Bläserquartett spielt Weihnachtslieder. Den eigenen Weihnachtsbaum schlagen kann man auch. Wir haben die Waldweihnacht an der Oberförsterei schon besucht und können euch diesen Ausflug nach Brandenburg sehr empfehlen! 

„Ich pass auf, dass der Baum nicht auf Dich drauf fällt!“, ruft die kleine Co-Jägerin aufgeregt. Und: „Darf ich die Säge tragen?!!“ Es ist Samstag Morgen, genauer gesagt: der Samstag vor dem 2. Advent. Wir wollen rausfahren nach Brandenburg, um unseren Weihnachtsbaum selbst zu schlagen, und ich weiß gerade nicht, wer sich mehr darauf freut: meine dreijährige Tochter oder ich. In meiner Phantasie hatte ich mir natürlich ausgemalt, dass wir durch einen tief verschneiten Wald stapfen würden, um unseren Baum auszusuchen, aber bei +8°C kann davon keine Rede sein. Immerhin ist es trocken und sogar ein bisschen sonnig.

Schon beim Frühstück freue ich mich auf den Wildschweinbraten, den es bei der „Waldweihnacht in der Oberförsterei Hammer“ geben soll, und auf das Lagerfeuer. Sehr viel mehr weiß ich auch gar nicht, denn die Informationen auf der Webseite des Landesbetriebs Forst Brandenburg sind äußerst spärlich. Zwar sind dort recht viele Adressen gelistet, wo in Brandenburg man überall seinen Weihnachtsbaum selbst schlagen kann, aber sonst steht da nicht viel. Meist nur ein kurzer Hinweis auf „Lagerfeuer, Imbiss“ oder auch konkreter: „Goulaschkanone“. Mit dem Wildschweinbraten hatten uns die Oberförster daher sofort eingefangen. Da wollen wir hin!

Wenn schon Weihnachtsmarkt im Wald, dann bitte mit einem schönen weihnachtlichen Essen. Weiterlesen

Kulinarische Souvenirs: Unsere Top 5 Mitbringsel aus Georgien

titel_kulinarisches Souvenir Georgien Katschapuri georgische Küche (c) www.JaegerDesVerlorenenSchmatzes.de

Lässt sich der Geschmack eines Landes einpacken und mit nach Hause nehmen? Wir wünschen es uns auf jeder Reise und durchstöbern die Märkte nach Lebensmitteln, die in unseren Rucksack passen. In Georgien haben wir einiges gefunden! Manches lässt sich allerdings nur im Land genießen, zum Beispiel die georgischen Brotspezialiäten und Eintöpfe, die auf dem Foto oben ein Imbiss an der Straße nach Mestia anbietet.

Wir haben große Flaschen Clamato aus Mexiko nach Hause geschleppt, um damit eine Michelada zu mixen – und trotzdem schmeckte sie nicht genau so wie am Strand von San Agustinillo. Komisch 🙂 Auch der „african tea“, den wir in Uganda literweise zu jedem Essen gekippt haben, hatte in Berlin plötzlich weniger Schärfe und Süße, obwohl ich ein Döschen original „tea spice“ mitgebracht hatte (ich denke, das kalkige Berliner Wasser ist Schuld, vielleicht fehlt aber auch einfach die besondere Luft Ostafrikas).

Gerade wenn die Landesküche davon lebt, dass Gerichte aus frischen Zutaten zubereitet werden, die im Land selbst wachsen, wird das kulinarische Souvenir leicht zur Mission Impossible…

Und trotzdem suchen wir auf jeder Reise aufs Neue nach Lebensmitteln, die wir mit nach Haus nehmen können. Berufskrankheit 😉

In Georgien haben wir tatsächlich einige typische Leckereien entdeckt, die das Zeug zum kulinarischen Souvenir haben. 

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