Viel zu schnell sind vier Wochen vorbei …

Kulinarische Souvenirs vom Balkan

… und wir wieder zurück in Berlin. Wenigstens ein paar der verlorenen Schmätze, die wir auf unserem vierwöchigen Balkan-Roadtrip gejagt und gesammelt haben, haben es bis nach Hause geschafft. Von links nach rechts und von hinten nach vorne seht ihr auf dem Foto: gutes Bier (Franken), Waldhonig (Montenegro), selbst gebrannter Pflaumenschnaps (Bosnien), Pinot Noir Rose (Bayern bzw Ungarn), Emailletassen und ein Kaffeepott samt Kaffee (Bosnien), Wildleberwurst & Straußenpastete mit Preiselbeeren (Sachsen-Anhalt), Luft getrockneter und geräucherter Schinken (Montenegro), Honig mit eingelegten Nüssen & Früchten (Montenegro), Piniensirup (Bosnien), ein trashiger Magnet (Bosnien), selbst gesammelter Bergsalbei (Montenegro) und getrocknete Steinpilze (Montenegro).

Danke an alle, die uns per Instagram und facebook auf unserer Reise begleitet haben. Ihr wart tolle Co-Jäger! In Kürze erzählen wir euch hier im Blog viele lustige und leckere Geschichten von unserem Roadtrip!

Begleitet uns auf unserem Roadtrip durch Slowenien, Kroatien, Montenegro, Bosnien und Herzegowina!

Sundowner a la Montenegro

Foto: Slaven Vilus / National Tourism Organisation of Montenegro

Die Jäger des verlorenen Schmatzes sind wieder on the road! Wir fahren mit unserem Bulli über den Balkan und halten die Augen nach typischem Essen offen. Und das ist weitaus mehr als Cevapcici und Grillteller, wir haben uns nämlich vorab schon ein bisschen Appetit geholt. Habt ihr Lust, uns auf unserer Reise zu begleiten? Auf Facebook und Instagram melden wir uns regelmäßig von unterwegs – schaut doch mal vorbei! Der Blog macht solange Pause. Längere Geschichten von unserem Roadtrip veröffentlichen wir hier, wenn wir von unserer Reise zurück sind (wer nichts verpassen will, abonniert unseren Newsletter – rechts in der Menüspalte).

Wir wünschen euch einen schönen Sommer! Schickt uns doch auch mal einen Postkartengruß von unterwegs und postet einen Schnappschuss von eurem Lieblings-Urlaubsessen auf unserer facebook-Seite!

Blogparade: Essensgelüste im Urlaub

Foto: Julia Schoon

In einigen Bundesländern sind ja schon etwas länger Ferien, womöglich lest ihr also diesen Beitrag in Spanien, Schweden oder Kanada. Vielleicht habt ihr aber auch, genau wie wir, gerade Hummeln im Hintern, weil es in den nächsten Tagen ENDLICH losgeht. Wir können es jedenfalls kaum abwarten, den Motor unseres Bullis anzulassen und in Richtung Balkan zu fahren.

Genau der richtige Zeitpunkt also, um sich mit unserer Blogparade mental darauf vorzubereiten, dass uns während der schönsten Zeit des Jahres auch richtig heimtückisches Heimweh erwischen kann. Wir reden hier von Heißhungerattacken auf Essen, das es am Urlaubsort auf gar keinen Fall gibt. Echt bayrischen Leberkäse zum Beispiel, mit Hiffenmark gefüllte Krapfen oder richtig guten Kaffee, den Geraldine von Reiseratte.de in Nicaragua, eigentlich eines DER Kaffee anbauenden Länder schlechthin, sehr vermisst hat. Weil wir dieses Phänomen auf früheren Reisen schon ein paar Mal erlebt haben, sind wir da inzwischen recht entspannt und eher neugierig, wonach wir während unseres vierwöchigen Roadtrips wohl Sehnsucht haben… und werden euch natürlich davon berichten.

In den Urlaub möchten wir euch aber noch ein bisschen Proviant mitgeben: die schönsten Anekdoten, die ihr unter dem ursprünglichen Blogpost mit uns geteilt habt!

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Rohmilch von der Milchtankstelle: Wir wissen wo es sie gibt! 

Frische friesische Vollmilch

Passend zum Ferienstart in Berlin haben wir eine Empfehlung für alle, die in Deutschland Urlaub machen. Wobei die Milchtankstellenliste, die wir hier vorstellen wollen, natürlich auch noch nach den Sommerferien aktuell ist! Als ich die Liste entdeckte, musste ich sofort an unseren Sommer-Raodtrip vom letzten Jahr  denken: Die kleine Co-Jägerin erzählt immer noch begeistert davon, wie wir beim Ziegenmelken zusehen und einen Becher frisch gezapfte, warme, schäumende, köstliche Milch probieren durften. Und ich schwärme von der Milchtankstelle, die wir in der Nähe von Bremerhaven am Straßenrand entdeckten.

Das Holzhäuschen, das uns auf den ersten Blick an eine honesty box erinnerte, entpuppte sich als high-tech Selbstbedienungsladen des benachbarten Bauernhofes. Hinter blitzblanken Edelstahlluken warteten Eier, Kartoffeln und Milch auf Käufer. Rohmilch! Wir konnten unser Glück kaum fassen.

Schnell tranken wir eine unserer Wasserflaschen leer (Pfandflaschen gab es dort keine), stellten sie unter den Hahn, warfen Geld ein und zapften uns einen Liter melkfrische Milch, die einer Kuh stammte, welche auf der Weide nebenan lebte. Das große Schild am „Muhkomat“, welches uns auf die Empfehlung des Gesetzgebers hinwies, die Milch vor dem Verzehr auf über 70 Grad zu erhitzen, ignorierten wir und tranken die ersten Schlucke sofort.

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